März 28, 2019

Organsiationen

ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Organisationsentwicklung ist einfach erklärt, eine geplante, an konkreten Zielen orientierte Veränderungen von Organisationen.Die Grundlage dafür ist ein gemeinsamer Prozesses des Umdenkens und Lernens aller Beteiligten unter humanistischen Gesichtspunkten.
Warum ist

DIE ENTWICKLUNG SO wichtig?

Wofür soll das gut sein? Bei uns hat es doch schon immer gut funktioniert! Oder hinter vorgehaltener Hand gesprochen: „humanistische Gesichtspunkte? Die Leute sollen hier arbeiten und keinen Urlaub machen! Wir wollen Geld verdienen und nicht die Wohlfahrt sein.“
Solche Worte hört man durchaus aber irgendwann kommt der Punkt, glauben Sie es mir, da brauchen Sie eine Weiterentwicklung. Diese sollte vor allem eine nachhaltige Weiterentwicklung und benötigte Veränderung der Organisations- und Kommunikationsprozessen bewirken, denn die wichtigsten Dinge im Unternehmen (bzw. der Organisation, der Begriff wird weiter unten nochmal erklärt) sind nicht die Produkte, die sie verkaufen oder die sie herstellen. Es sind ihre Mitarbeiter. Und um deren Potential wirklich nutzen zu können, ist es wichtig, dass individuelle Verhaltensmuster hinterfragt und Einstellungen und Fähigkeiten gefördert werden, was wiederum dazu führt das diese Teilnehmer neue Lösungsansätze und Ideen in die Organisation einbringen können. So gesehen beeinflussen Organisationen und deren Teilnehmer sich gegenseitig im positiven Sinne. Besonders häufig steht im Fokus das Thema strukturelle Regelungen welche zum Beispiel Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Lohnformen beinhaltet, aber es geht vor allem auch um eine Veränderung der Denkweise, denn diese sind oftmals die Haupthindernisse für nicht optimal oder gut auf einander abgestimmte Prozesse und Zustände. Ein weiterer Grund für die notwendige Weiterentwicklung einer Organisation sind zum einen kürzere Produktlebenszyklen und Wissenshalbwertszeit. Zudem spielen demographische, politische oder technologische Entwicklungen eine wichtige Rolle. Außerdem können Modewellen und interne Handlungsmotivation ausschlaggebend sein und zuletzt darf nicht außer Acht gelassen werden, dass es Veränderungen im Management, den Unternehmensstrukturen oder auch schlicht dem Wettbewerberfeld geben kann.

FORMEN

Was ist überhaupt eine Organisation? Und warum sagt man nicht Unternehmen? Organisationen sind einfach gesagt, soziale Gebilde, die ein dauerhaftes und gemeinsames Ziel vor Augen haben. Aufgrund von (im Idealfall wenigen) strukturellen Ordnungen in Organisationen soll die von den jeweiligen Mitgliedern ausgeführten Aktivitäten und Tätigkeiten auf das zu verfolgende Ziel ausgerichtet sein. Dabei gibt es drei verschiedene Organisationsbegriffe, die mit Organisation und Unternehmen in Verbindung stehen: Instrumentell: alle Unternehmen eine Organisation haben. Dies bedeutet, dass es für die Mitglieder eine klare Regelung gibt, im Bezug auf die Verteilung ihrer Aufgaben innerhalb der Organisation nach ihren Kompetenzen, was dazu führen soll, das die jeweilige Abwickelung von Arbeitsprozessen optimiert werden. Funktional: Unternehmen sind organisiert. Jedes Unternehmen hat ein Management, das sich um alle Aktivitäten der Planung, Einführung und Durchsetzung von organisationalen Regeln befasst. Institutionell: Unternehmen sind Organisationen. Genauer bedeutet es, dass Unternehmen beziehungsweise Organisationen strukturiert und zielgerichtet handelnde Systeme sind.
Beispiel einer

ORGANISATIONSENTWICKLUNG

1. Zu erst wird geschaut und beschrieben, wie der sogenannte „IST- Zustand“, also die aktuelle Lage innerhalb der Organisation ist.
2. Im nächsten Schritt wird nach Erklärungen gesucht, warum der „IST- Zustand“ der Organisation so ist, wie er aktuell ist.
3. Danach wird eine oder mehrere Prognosen erstellt, wie künftige Entwicklungen aussehen könnten und ob gegebenenfalls Interventionen erforderlich sind und was passieren könnte, sprich wie die Entwicklungen verlaufen könnte, ohne eine Intervention.
4. Es werden Konzepte und Methoden entwickelt, um den gewünschten Zustand oder „SOLL- Zustand“ zu erreichen und diesen beizubehalten.
5. Im letzten Schritt wird Evaluiert, ob die Intervention erfolgreich war und ob die Entwicklung den gewünschten Fortschritt gebracht hat.

Hindernisse

Organisationsentwicklung wird teilweise auch kritisch gesehen und stößt auf Widerstand. Beispiele können so etwas sein wie:
- Geringe Toleranz für den Wandel aus Bequemlichkeit oder Furcht vor Veränderung, - Unsicherheit, welche entsteht durch fehlerhafte Annahmen über den Wandel oder Vorurteile, fehlendes Vertrauen, - Angst vor Konsequenzen des Wandels wie Arbeitsplatzverlust - negative Erfahrungen mit früheren Veränderungsprozessen.